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Interview mit dem Sektionsvizepräsident Bernd Wahl




Sektionsvizepräsident Bernd Wahl

Schriftführer Sektion Schere, Gotthard Fürstenfelder,  hat den stellv. Sektionspräsidenten Schere und Sektionsjugendwart Schere zu einem Interview gebeten und folgende Fragen gestellt.

Frage: 

Herr Wahl, Sie sind stellv. Sektionspräsident und gleichzeitig Sektionsjugendwart, können Sie diese beiden Aufgaben ohne Verluste in der Qualität der Ausführung bewältigen?

Antwort:

Zeitmäßig ist das noch zu bewältigen, da die Arbeit des Vizepräsidenten nicht mit Terminen des DSKB verbunden ist. Diese übernimmt ja die Präsidentin. Da sie auch dem Verbandsvorstand angehört, muss ich sie nur im Gesamtvorstand des HKBV vertreten. Die Sitzungen finden immer in Frankfurt statt, was für mich nur eine kurze Wegstrecke ist, so kann ich diese Aufgabe gut übernehmen.   Die Arbeiten im Jugendbereich beginnen erst im Oktober mit dem B-Jugend-Cup, so wie der Ausschreibung zur Punktrunde, der Hessischen Jugendmeisterschaft usw.  Somit ist sichergestellt, dass die Arbeiten im Jugendbereich unter dieser Doppelfunktion auf keinen Fall leiden, zumal ich mit Nelli Reil eine Mädelwartin habe, die mir viele Arbeiten bezüglich der Hessischen- und Deutschen-Jugendmeisterschaften abnimmt. 

Frage:

Es stehen ja Anfang 2008 Neuwahlen in der Sektion an, sehen Sie einen Bedarf das derzeitige System zu ändern?

Antwort:

Eine Änderung am derzeitigen System ist nicht zwingend erforderlich. Schön wäre es, wenn sich mehr Leute im Sektionsvorstand engagieren und Verantwortung zu übernehmen  bereit wären. Damit plagen sich leider alle mir bekannten Vereine. Das ist zwar ein schwacher Trost, aber es sind Tatsachen auf die wir uns einstellen müssen.

Frage:

Was ist besonders problematisch in der jetzigen Situation der Jugendarbeit?

Antwort:

Das größte Problem hierbei ist der Rahmenterminplan, der von der Bundesliga, so wie der Deutschen Welt- und den Europameisterschaften vorgegeben wird. Hier sind kaum Freiräume für den E- und F-Kader. Ebenso davon betroffen sind die Punktspiele an Wochenenden.   

Frage:

Was ist besonders erfreulich in der Jugendarbeit?

Antwort:

Besonders erfreulich ist für mich, dass ich jetzt nach beinahe 14 Jahren  (gewählt wurde ich 1994)  bei Punktspielen und bei Meisterschaften noch immer einen guten Kontakt zu den damaligen Jugendlichen habe und dass noch immer freudig über vergangene Tage geredet wird.

Frage:

Wie könnte nach Ihrer Ansicht die Jugendarbeit verbessert werden und wie könnten mehr Jugendliche für den Kegelsport gewonnen werden?

Antwort:

Hierzu sind vor allen Dingen die Vereine gefordert, denn diese sind vor Ort und kennen die Jugendlichen besser. Auch besteht dort die Möglichkeit Kontakte zu Schulen zu knüpfen, um hier über eine Schul AG Jugendliche für den Kegelsport zu gewinnen. Ein weiteres Problem aber muss ich ansprechen, das ist die Verfügbarkeit von A-Trainern. Von den drei A-Trainern ist nur eine im D-Kader aktiv. Im B-Trainerbereich sind es nur noch vier aktive, die jedoch im F- und E-Kadertraining eingesetzt sind. Auch wünsche ich mir, dass aus den Reihen der Vereine mehr qualifizierte Übungsleiter und Trainer zur Verfügung stehen würden, denn gerade dort ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen eine gute Ausbildung zu geben. 

Frage:

Wie stehen Sie zu dem Thema Rauchen und Alkohol beim Sport und an Sportstätten?

Antwort:

Rauchen und Alkohol passen nicht zum Sport. Daher ein klares NEIN zum Rauchen und Alkohol.

Frage:

Werden Sie bei der nächsten Wahl erneut kandidieren?

Antwort:

Selbstverständlich werde ich erneut kandidieren. Dazu bin ich mit der Jugend und dem Kegelsport viel zu eng verbunden.  

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Herr Wahl, ich bedanke  mich für das Interview und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg für Ihre Arbeit im HKBV.